Michael Wolf gewinnt mit Mannheim sensationell den Titel

Kramski Deutsche Golf Liga

von Michael Clauss

Foto www.facebook.com/Wolfmichael.de
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Der Backnanger Michael Wolf gewinnt mit Mannheim-Viernheim das Final Four der Deutschen Golf-Liga um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft. Bei den Siegen im Halbfinale gegen Titelverteidiger Hubbelrath und im Finale über Abonnementsieger St. Leon-Rot ist der Backnanger fleißigster Punktesammler.


Die komplette Mannheimer Mannschaft feierte den Titel spontan im Wasserteich an der 18. Bahn in Lich (Hessen). Da war der ebenso knappe wie überraschende 6,5:5,5 Final-Sieg über Abonnementsieger St. Leon-Rot nur wenige Momente alt. „Das Wasser war eiskalt, aber es hat einfach nur gut getan“ lacht der Backnanger Michael Wolf über den kollektiven Sprung ins Wasser.


Der 23-jährige Golf-Profi trug im Halbfinale und Finale 3,5 von 4 möglichen Punkten zum Titelgewinn bei und avancierte zum erfolgreichsten Spieler seiner Mannschaft.

Der 23-jährige Golf-Profi trug im Halbfinale und Finale 3,5 von 4 möglichen Punkten zum Titelgewinn bei und avancierte zum erfolgreichsten Spieler seiner Mannschaft.


Wir haben in den entscheidenden Momenten aufgedreht“ berichtet Wolf über den dramatischen Verlauf in einem wahren Herzschlagfinale. Nach dem Vierer (Zweierteams schlagen den Ball abwechselnd) stand es noch 2:2. Dabei hat Michael Wolf mit Partner Lukas Köble wie schon im Halbfinale gepunktet.


Doch St. Leon-Rot startete besser in die Einzel. Der bei Walldorf gelegene Club führte in dem rein badischen Finale zwischenzeitlich gar mit 8:4. Doch dies war nur eine Momentaufnahme, denn die Spiele waren zu dem Zeitpunkt noch nicht beendet.


Mannheim stand mit dem Rücken zur Wand und musste kontern. „Wir haben Druck gemacht und St. Leon-Rot hatte plötzlich die Hosen voll“, berichtet Wolf von der Aufholjagd. Reihenweise kippten die Zwischenstände in den acht Einzeln zu Mannheims Gunsten.  Auch Wolf drehte in der zweiten Hälfte seiner Partie gegen Raphael Geißler auf. An der 17. Bahn dann die Entscheidung. Nach einem schwierigen Chip aus dem hohen Gras direkt an die Fahne sicherte sich der Backnanger mit drei Schlägen das Par. Sein Kontrahent konnte sich nach eigentlich besserem Abschlag an der Bahn keinen Vorteil erspielen  und lag vor dem letzten Loch uneinholbar zwei Punkte zurück.

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Damit war Mannheim mit St. Leon-Rot zum 6:6 gleichgezogen. Viele hatten da schon mit einem Stechen gerechnet.  Doch in der letzten Partie des Tages holte Mannheims Gunnar Petersen zwei Punkte Rückstand auf und sicherte mit einem Unentschieden den entscheidenden halben Punkt zum 6,5:5,5- Sieg und dem Titelgewinn.

Mannheim hielt mit St. Leon-Rot nicht nur den Seriensieger der Deutschen Golf-Liga in Schach. Im Halbfinale musste Hubbelrath als der amtierende Deutsche Meister Wolf&Co. gratulieren.


Für Mannheim und dem Backnanger Wolf ist der Titel eine Genugtuung. Denn in den vergangenen drei Jahren blieb jeweils nur der Platz vier.


Diese Euphorie will der Backnanger nun mit auf die Pro Golf Tour nehmen. Bereits heute steht der Backnanger Profi dafür nördlich von Hamburg in Bad Bramstedt am Abschlag. Am Wochenende steht in Northeim (Niedersachsen) die nächste Aufgabe an. Bei beiden Turnieren wird er sich erstmal von den  Wasserhindernissen fernhalten. Es sei denn es gibt am Ende der dreitägigen Turniere wieder etwas zu feiern.

Video Kramski DGL Final Four 2014  auf youtube:

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