Wie viele Putts pro Runde sind gut?

Erfolgreich putten

von Fabian Bünker

„Was ist eine gute Puttstatistik?“

 

„Wie viele Putts pro Runde sind gut?“

 

Diese Fragen tauchen immer wieder auf, sind aber umso schwerer zu beantworten, da viele Faktoren auf einer Golfrunde für den Putterfolg verantwortlich sind.


Zum Beispiel die Anzahl der getroffenen Grüns oder die durchschnittliche Entfernung des ersten Putts auf einem Grün. Aber es gibt gute Nachrichten. Mark Sweeney von AimPoint hat eine Formel erstellt, mit der du ab sofort deine Performance auf dem Grün berechnen und analysieren kannst.

Tourstatistiken

Was machen die besten der besten? Also, wie gut Putten die Tour Pros?

 

Einige Zahlen von der Tour:

  • 40 % aller Schläge auf der Tour sind Putts.

 

  • Ein Tourpro sollte pro GiR nicht mehr als 1,70 Putts im Schnitt gebrauchen, so dass seine Birdiequote bei ca. 30 % liegt.

 

  • Für ein verfehltes Grün liegt die Up & Down Quote bei 75 %, also im Schnitt bei 1,25 Putt.

Berechne deine Puttperformance

Mark Sweeney von AimPointGolf hat daraus eine Formel erstellt, die dir hilft deine Puttperformance zu berechnen. Sie sagt dir genau, wie viele Putts du pro Runde hättest maximal gebrauchen dürfen. Diese Zahl hängt stark von der Menge der Grüns in Regulation (GiR) ab. GiR bedeutet, dass das Grün mit der Anzahl an Schlägen getroffen wird, dass zwei Putts zum Par gespielt werden können. Also an einem Par 4 muss in dem Fall der zweite Schlag auf dem Grün sein.
 
Die Formel, mit der du berechnen kannst, wie viele Putts du maximal auf der Runde hättest gebrauchen sollen/ dürfen/ müssen lautet (die detaillierte Erklärung dazu liefert Mark Sweeney in seinem Blog „How many Putts is good“):
 
0,45 x GIR + 22,5 = Max. Anzahl Putts
 
Beispiel: Du hast 10 Grüns in Regulation getroffen.
 
0,45 x 10 + 22,5 = 27
 
In dem Fall hättest du also nicht mehr als 27 Putts gebrauchen dürfen. Diese Zahl kannst du dann ins Verhältnis zu der tatsächlich von dir gebrauchten Zahl setzen. Die Differenz zwischen den beiden Zahlen (tatsächliche Putts vs. Formel) ist natürlich Interessant und bedarf einer näheren Analyse von dir.

Die Analyse

Diese Analyse nimmst du am besten zusammen mit deinem Pro vor.
Folgendes sollte dabei analysiert werden:

  • wie viele GiR hast du getroffen?
  • wie lang ist der durchschnittliche 1. Putt auf einem GiR gewesen?
  • wie viele Grüns hast du nicht getroffen?
  • was für eine Art Annäherungsschlag hast du dann gespielt (Chip, Pitch, Bunkerschlag)?
  • wie viele Putts benötigst du nach einem nicht getroffenen Grün?


Das Ergebnis der Analyse kann natürlich sein, dass du intensiver an deinem Putten arbeiten wirst, es kann aber genau so gut sein, dass du an deinem langen oder kurzen Spiel arbeiten solltest.

„Up & Down“

Fabian


PS: Wenn du ein Teaching Pro oder Lizenz Trainer bist und du dich für das Thema interessierst, dann ist vielleicht die 1. Putt-Konferenz etwas für dich?

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