Golf-Turnierserie Race to Sonnenbühl

Kristian Kemmler nicht zu schlagen

von Jürgen Schaal

Das zweite Race to Sonnenbühl ist nun Geschichte. Am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2017, wurde auf dem 18-Loch-Meisterschaftsplatz in Reutlingen-Sonnenbühl das Finale gespielt. Leider litt die Beteiligung ein wenig unter der schlechten Wettervorhersage. Außerdem nutzten viele das lange Wochenende für einen Urlaubstrip. Dennoch starteten knapp 30 Teilnehmer und wurden mit Sonne statt Starkregen belohnt.

In diesem Jahr sind erstmals zwei Wertungen ausgespielt worden. Gemeinsam mit dem GC Hechingen-Hohenzollern gab es eine übergreifende Wertung, zu der 30 Turniere zählten. Gleichzeitig wurde eine interne Wertung gespielt (36 Turniere). Dort konnten nur die Sonnenbühler Golfer Punkte sammeln.

Auf den vorderen Positionen fehlte es etwas an Spannung, denn einer hatte sich über die ganze Saison mit herausragenden Leistungen Platz 1 in beiden Wertungen gesichert. Die Rede ist von Kristian Kemmler, Sonnenbühls bestem Golfer, amtierender Clubmeister und ausgestattet mit einem Handicap im Plusbereich. Kemmler spielte in beiden Wertungen zahlreiche Turniere. Dabei sammelte er so viele Punkte, dass er in den jeweiligen Bruttowertungen uneinholbar vorne lag. Im Netto bei der übergreifenden Wertung war der Reutlinger Stiven Kreicha klar vorne, während Mark Hummel im clubinternen Wettkampf als Sieger hervorging. Als glücklicher Zweiter profitierte Vorjahressieger Florian Rauscher (GC RT-Sonnenbühl) von der Regelung, dass es einen Preisausschluss für die vier ersten Plätze (Brutto/Netto) gab.

Die Preise hatten es in sich: Während Kemmler und Kreicha sich im Rahmen der clubübergreifenden Wertung eine Woche Golfurlaub inklusive Flug, Mietwagen und Golf gönnen dürfen, reisen Florian Rauscher und Mark Hummel (clubinterne Wertung) für eine Woche nach Menorca. Aber auch die Platzierten freuten sich über hochwertige Preise. In jeder Wertung wurden drei Bruttosieger und die zehn Besten im Netto ausgezeichnet.

„Der Club hat bei Sponsoren und Unterstützern über 7.000 Euro eingeworben, die als Preise verteilt werden“, betonte Clubpräsident Udo Rogotzki in seiner Rede vor der Siegerehrung. Er dankte allen für das großzügige Engagement. „Im nächsten Jahr gibt es das 3. Race to Sonnenbühl“, so der Präsident. Allerdings werde am Modus gefeilt, um die Spannung bis zum letzten Turnier hochzuhalten und die Teilnehmerzahl weiter zu steigern.

Natürlich wurde am Tag der Deutschen Einheit auch gegolft. Im Netto musste man exakt sein Handicap spielen, um aufs Treppchen zu gelangen. Jürgen Schaich war mit 36 Punkten der Glückliche. Platz 2 ging an Jürgen Breitinger, der 37 Nettopunkte spielte und sein Handicap von 22,3 auf 21,9 verbesserte. Jürgen Schaal setzte mit 38 Punkten noch einen drauf und verbesserte sich um 0,7 Punkte auf Handicap 18,0.
In der Bruttowertung gab es bei den Damen eine klare Siegerin: Rosemarie Herrmann erreichte 18 Bruttopunkte und gewann vor Elisabeth Schaal (15 Bruttopunkte). Das Brutto der Herren ging mit 27 Punkten an Senior Willi Maier. Im Netto spielte er 39 Punkte, wodurch sich sein Handicap von 11,4 auf 10,8 verbesserte.

Man darf gespannt sein, was sich die Clubführung um ihren Präsidenten Udo Rogotzki im nächsten Jahr einfallen lässt, um die Turnierserie Race to Sonnenbühl weiterzuentwickeln. Mit insgesamt rund 1800 Teilnehmern bei den übergreifenden Turnieren in Hechingen und RT-Sonnenbühl sowie bei der internen Wertung (RT-Sonnenbühl) verzeichnete man in diesem Jahr schon ein beachtliches Interesse. Darauf lässt sich aufbauen.

Bilder-Galerie zum Finale der Golf-Turnierserie Race to Sonnenbühl - © Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Golfsport regional

0711 GOLF CREW

Lifestyle

Golfevents & Reisen

Crossgolf

Training