Otto Leibfritz neuer DGV-Vizepräsident

Undinger startete seine Funktionärskarriere im Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl

von Jürgen Schaal

Eine ganz besondere Ehre wurde am Wochenende Otto Leibfritz zuteil: Der ehemalige Präsident des Golfclubs Reutlingen-Sonnenbühl e.V. wurde beim 99. Ordentlichen Verbandstag des Deutschen Golf Verbandes (DGV) am Samstag, dem 21. April 2018, im Frankfurter Marriott Hotel zum neuen Vize-Präsidenten des DGV gewählt.

Bereits am Vortag fand die turnusgemäße Länderratssitzung statt. Dort galt es, die Position eines Länderrats-Vizepräsidenten im DGV neu zu besetzen. Auf Beschluss wurde der Präsident des Baden-Württembergischen Golfverbands (BWGV), Otto Leibfritz, als neuer Entsandter ins DGV-Präsidium gewählt. Damit gehört erstmals ein Vertreter des BWGV-Präsidiums auch dem DGV-Präsidium an und kann neben den allgemeinen auch die speziellen Interessen der Golfclubs aus Baden-Württemberg dort direkt vertreten. Mit dem Geschäftsführer des GC St. Leon-Rot, Vizepräsident Eicko Schulz-Hanßen, gehört ein weiterer Vertreter aus Baden-Württemberg dem DGV-Präsidium an.

Otto Leibfritz nach der Wahl zum Vizepräsidenten des Deutschen Golf Verbandes - © DGV
Otto Leibfritz nach der Wahl zum Vizepräsidenten des Deutschen Golf Verbandes - © DGV

Der Undinger Otto Leibfritz freute sich sehr über das Vertrauen der Delegierten. „Die neue Aufgabe ist überaus reizvoll. Ich verstehe mich als Interessenvertreter aller 750 Clubs in Deutschland mit besonderem Augenmerk auf die Clubs in Baden-Württemberg und auf meinen Heimatclub.“ Den Fokus möchte Leibfritz auf die Mitglieder-Neugewinnung und die Bindung der aktiven Mitglieder an die Clubs legen. Auch die Förderung der Jugend liegt ihm am Herzen. „Hier ist Baden-Württemberg sicherlich vorbildhaft in ganz Deutschland“, so der neue DGV-Vize. Sein Wunsch ist es, diese Erfolge in andere Landesverbände zu transportieren. Bedauert hat Leibfritz, dass die Landesverbände dem Beispiel Baden-Württembergs nicht folgen wollten und dem Antrag des Deutschen Golf Verbandes auf eine Erhöhung der Beiträge um 2,50 Euro pro Clubmitglied nicht zustimmten. Dies schränkt seiner Meinung nach die Handlungsfähigkeit des DGV spürbar ein.

 

Seine Golfkarriere begonnen hat der vor wenigen Wochen 75 Jahre alt gewordene neue DGV-Vizepräsident im Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl. Fast auf den Tag genau vor 24 Jahren trat er in den Club ein. Bereits vier Jahre später wählte ihn das Gremium zum Präsidenten. Sechs Jahre bis 2004 führte er dieses Amt aus. Danach verwaltete Leibfritz vier Jahre lang die Finanzen im Württembergischen Golfverband. Im Jahr 2007 wurde er dessen Präsident – allerdings nur für zwei Jahre. Es folgte die Wahl ins Präsidentenamt des Baden-Württembergischen Golfverbandes. Seit 2009 steht er sehr erfolgreich an der Spitze des drittgrößten Landesverbandes in Deutschland.

 

Die Wahl ins DGV-Präsidium ist eine Anerkennung der Verdienste und gleichzeitig Höhepunkt in der Funktionärskarriere von Otto Leibfritz. Trotz des großen Engagements für den Golfsport in Baden-Württemberg und deutschlandweit hat der Undinger in all diesen Jahren seinen Heimatclub stets mit Rat und Tat unterstützt. „Der Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl profitiert von der langjährigen Erfahrung und dem enormen Wissen von Otto Leibfritz“, schloss sich Clubpräsident Udo Rogotzki der Reihe der zahlreichen Gratulanten an.

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