Spannung bis zum letzten Loch

Finale der Golfturnier-Serie Race to Sonnenbühl

von Jürgen Schaal

Ein Sommer, der nie zu Ende geht – so könnte die Golfsaison 2018 in Reutlingen-Sonnenbühl überschrieben werden. Wann der glühenden Kugel über unserem Planeten die Puste ausgeht, scheint noch nicht festzustehen. Sicher ist dagegen, dass die Serie Race to Sonnenbühl, an der auch die Sieger der anderen Golfturniere übers Jahr teilnahmen, am Samstag, dem 15. September 2018, abgeschlossen worden ist. Während im Brutto Kristian Kemmler seinen Vorjahressieg souverän wiederholte, war es im Netto quasi bis zum dem letzten Loch spannend. Mit einem hauchdünnen Vorsprung gewann schließlich Mark Hummel vor Stephanie Ulmer.

Simon Arnold vom Quellness Resort Bad Griesbach, einer von vielen Partnern beim Race to Sonnenbühl, hatte es sich nicht nehmen lassen, die Golferinnen und Golfer persönlich an Tee 1 zu begrüßen. Am Halfwayhaus gab es für die Golferinnen und Golfer Erbsensuppe, Brezel-Dog, Kuchen oder Obst – es fehlte an nichts.

Derart gut betreut war es kein Wunder, dass am Ende hervorragende Ergebnisse gespielt wurden. Im Rahmen der Abendveranstaltung begrüßte Präsident Udo Rogotzki die Gäste und warf einen Blick zurück auf die Saison. Er konstatierte eine stark gestiegene Zahl von Turnierteilnehmern – nicht zuletzt durch einige Highlight-Turniere wie das im August ausgetragene Charity Event, welches durch die hohe Spendenbereitschaft der Mitglieder geprägt war. Ein Betrag von 13.000 Euro konnten an den Förderkreis krebskranker Kinder Tübingen überwiesen werden.

Großes Lob des Präsidenten gab es für das ehrenamtliche Engagement im Club und den Zusammenhalt der Mitglieder. „Wir sind eine große Familie!“ Vor der Siegerehrung wurden im Clubrestaurant köstliche Schweinemedaillons mit Kürbisgemüse und gegrillten Kartoffelröschen serviert. Dazu gab’s eine Pfefferrahmsauce, von der man gar nicht genug haben konnte.

Vorstandsmitglied Jürgen Schaal ehrte anschließend die Sieger. Zunächst wurden die Tagesbesten mit Preisen bedacht. In der Klasse C unterspielten die ersten Sieben ihr Handicap, doch nur die besten Drei kamen aufs Podest. Auf dem dritten Rang landete Udo Paul, der 41 Netto spielte und somit sein Handicap von 23,6 auf 21,6 verbesserte. Platz 2 ging an Werner Bross mit 42 Nettopunkten. Sein Handicap verringerte sich von 35,5 auf 32,5. Klarer Sieger mit 43 Nettopunkten in Klasse C wurde Gero Hohmuth. 43 Punkte bedeuten statt Handicap 54 nun 47.

In Klasse B spielte Oliver Freudenmann mit 36 Punkten sein Handicap und kam damit auf Rang 3. Einen Schlag besser war Manfred Rauscher, der sich von 16,5 auf 16,2 herunterspielte. Karin Villforth gewann die Klasse mit 38 Nettopunkten und neuem Handicap von 16,3 (vorher 16,9).

Volker Brändle kam mit 36 Punkten auf Platz 3 in der Klasse A. Bei Jürgen Schaich waren es 37 Punkte, was ein neues Handicap von 8,1 bedeutet (zuvor 8,3). Mit sehr starken 41 Nettopunkten siegte Sebastian Keller souverän in dieser Klasse. Der Lohn ist eine Handicap-Sturz von 12,2 auf 10,9.

Beim Brutto der Damen war Gertrud Frech nicht zu schlagen. Sie siegte mit 21 Bruttopunkten. Eine außergewöhnliche Leistung lieferte Clubmeister Kristian Kemmler ab. Seine 40 Brutto- und 40 Nettopunkte bedeuten eine 18-Loch-Runde mit nur 68 Schlägen (4 unter Par) und ein Plushandicap +0,1.

© Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V.
© Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V.

Allerbestes Golf zeigte Kristian Kemmler (links) beim Finale des Race to Sonnenbühl. Er spielte den 18-Loch-Meisterschaftsplatz (Par 72) des GC Reutlingen-Sonnenbühl mit nur 68 Schlägen, also vier unter Par. Das bedeutete gleichzeitig den Gesamtsieg der Turnierserie in der Bruttowertung. Clubvorstand Jürgen Schaal (rechts) überreichte im Rahmen der Siegerehrung den Hauptpreis – eine einwöchige Flugreise auf die Baleareninsel Menorca.

Kemmler war auch der Brutto-Sieger in der Gesamtwertung des Race to Sonnenbühl. Mehr als 150 Punkte Vorsprung hatte er auf den zweitplatzierten Florian Rauscher. Kristian Kemmler gewinnt damit die einwöchige Flugreise nach Menorca, Rauscher darf sich über eine Übernachtung für 2 Personen in Bad Griesbach inkl. Greenfee freuen. Platz 3 ging an Jürgen Schaich, der ein Wochenende lang einen Mercedes der Pfullinger Niederlassung ausfahren darf.

Deutlich mehr Nervenkitzel herrschte in der Nettowertung des Race to Sonnenbühl. Zehn Preise gab‘s – den Ersten und den Zweiten trennten gerade mal 13 Punkte. Mark Hummel war der Glückliche, der wie schon 2017 die Reise nach Menorca gewann. Stephanie Ulmer fährt nach Bad Griesbach und der Drittplatzierte Udo Paul bekommt übers Wochenende einen Porsche Boxster zur freien Verfügung. Pascal von Lipinski, der punktemäßig Rang 3 innehatte, verlor seinen Preisanspruch, da er das Finalturnier nicht mitgespielt hatte.

Zum Schluss warteten Mark Hummel und Stiven Kreicha noch mit einer Überraschung auf. Sie überreichten Präsident Rogotzki und seiner Frau Elvira ein Wein- und Blumenpräsent als Dank für die tolle Woche, die sie als Sieger des letzten Race to Sonnenbühl im Haus des Präsidenten auf Menorca verbrachten.

Bis in den späten Abend hinein wurden die golferischen Höhepunkte des Finalturniers in geselliger Runde diskutiert. Es war ein wunderschöner Spätsommertag. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die Turnierserie Race to Sonnenbühl im kommenden Jahr.

© Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V.
© Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V.

In der Nettowertung der Turnierserie Race to Sonnenbühl hatte am Ende Mark Hummel (links) die Nase vorn. Auch er darf für eine Woche nach Menorca und freut sich über die Glückwünsche von Clubvorstand Jürgen Schaal (rechts).

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